KI in der Autorenwelt – zwischen Werkzeug, Verantwortung und einer neuen Form des Erzählens
Zu diesem Thema habe ich eine klare Haltung. Sie ist nicht aus einer allgemeinen Diskussion entstanden, sondern aus einem Weg, den ich selbst gegangen bin. Aus Unsicherheit. Aus Erfahrung. Aus Fehlern, die ich gemacht habe. Und aus der Erkenntnis, dass künstliche Intelligenz in der Autorenwelt weder pauschal verteufelt noch blind gefeiert werden sollte.
Grundsätzlich bin ich nicht gegen KI. Dafür habe ich zu deutlich gesehen, dass sie an bestimmten Stellen sinnvoll helfen kann. Genauso klar ist für mich aber auch, wo ihre Grenze verläuft. Bücher, die vollständig von einer KI erzeugt und anschließend so veröffentlicht werden, als stünden dahinter echte Autorenschaft, echte Erfahrung und echte schöpferische Arbeit, lehne ich ab.
Ein Buch ist für mich mehr als ein sprachlich sauberer Text. Es trägt immer auch den Menschen in sich, der es geschrieben hat. Seine Erinnerungen. Seine Brüche. Seine Widersprüche. Seine Art, Dinge zu empfinden und einzuordnen. Fehlt all das, kann am Ende vielleicht ein lesbarer Text entstehen, aber noch lange keine Geschichte, die wirklich etwas in sich trägt.
Gerade deshalb sehe ich vollständig generierte Inhalte kritisch. Besonders dann, wenn sie in Bereichen auftauchen, in denen Leser zu Recht erwarten dürfen, dass ein Werk aus echter menschlicher Arbeit entstanden ist. Das hat für mich nichts mit Fortschritt zu tun. Es verschiebt nur Maßstäbe, die für Literatur wichtig sind und die nicht verloren gehen dürfen.
Trotzdem wäre es zu einfach, KI nur abzulehnen. Im Laufe dieses Projekts ist genauso deutlich geworden, dass sie dort sinnvoll sein kann, wo Menschen Unterstützung brauchen, ohne dass ihnen ihre Geschichte abgenommen wird.
Nicht jeder, der etwas erlebt hat oder etwas zu sagen hat, kann es automatisch sprachlich sauber ausdrücken. Nicht jeder fühlt sich sicher im Schreiben, im Aufbau oder in der Rechtschreibung. Viele würden nie anfangen, obwohl vielleicht etwas in ihnen steckt, das es wert wäre, erzählt zu werden, einfach weil ihnen die handwerklichen Mittel fehlen oder weil sie glauben, dafür nicht gut genug schreiben zu können.
Genau dort kann ein KI-Assistent helfen.
Nicht, indem er ein Buch schreibt, sondern indem er Hinweise gibt, Formulierungen vorschlägt, Fehler sichtbar macht oder hilft, einen Gedanken klarer zu fassen. Ein Mensch darf roh schreiben. Unsortiert. Unsicher. Mit Brüchen, mit Ecken und mit Formulierungen, die noch nicht rund sind. Wenn Unterstützung gewünscht ist, kann eine KI an solchen Stellen helfen. Sie kann glätten, prüfen und auf Fehler hinweisen. Die Geschichte nimmt sie diesem Menschen aber nicht ab.
Sie bleibt seine.
Warum sich das am Projekt „Emma & Chris“ besonders gut zeigen lässt
Am Projekt „Emma & Chris – Chronik unserer Liebe“ lässt sich genau dieser Unterschied besonders deutlich machen.
Am Anfang stand keine Marktanalyse. Kein Businessplan. Keine technische Idee. Am Anfang stand eine Liebeserklärung. Chris wollte seiner Emma zu Weihnachten mit einem Manuskript über ihre gemeinsame Geschichte eine besondere Überraschung machen.
Aus diesem Ursprung heraus entstand der Entschluss, daraus ein Buchprojekt zu machen, obwohl ich als Autorin keinerlei Erfahrung hatte. Geschrieben wurde dieses Manuskript so, wie es sich aus meinem eigenen Gefühl für Sprache, Rhythmus und Wirkung richtig angefühlt hat.
Die Grundlage dieser Geschichte besteht aus echten Chats, aus Tagebucheinträgen, aus persönlichen Erfahrungen und aus Momenten, die so stattgefunden haben. Dazu kommen reale Bilder aus dem Leben der beiden Protagonisten, die diesen Ursprung sichtbar machen und unterstreichen, dass es sich eben nicht um eine frei konstruierte Handlung handelt, sondern um eine Chronik, die aus etwas Echtem heraus entstanden ist.
Auch die Songs, die später dazugekommen sind, sind nicht künstlich aus dem Nichts entstanden. Sie basieren auf realen Situationen, Gedanken, Spannungen und Gefühlen, die bereits da waren. Sie greifen also nicht auf künstlich erzeugte Beliebigkeit zurück, sondern auf denselben emotionalen Kern, aus dem auch die Geschichte entstanden ist.
Das Buch selbst wurde nicht von einer KI geschrieben.
Die Auswahl der Inhalte, die Entscheidung, was erzählt wird, die Art, wie es erzählt wird, und die gesamte inhaltliche Führung liegen beim Menschen. Die Geschichte musste nicht von einer KI erfunden werden, weil sie ihren Ursprung bereits hatte.
Zum Einsatz kam KI in diesem Projekt nicht, um ein Buch zu schreiben, sondern um einen bestehenden Text zu prüfen und zu hinterfragen, so wie man es sonst im Korrektorat oder im Lektorat tun würde.
Die kreative und inhaltliche Verantwortung blieb zu jedem Zeitpunkt beim mir. Die KI hat in diesem Projekt weder eigenständig geschrieben noch eigenständig überarbeitet, sondern lediglich Vorschläge im Rahmen von Korrektorat und Lektorat gemacht. Welche Änderungen angenommen, verworfen oder bewusst nicht umgesetzt wurden, habe ich als Autor selbst entschieden.
Genau darin liegt für mich der Unterschied.
Die KI hat nichts erlebt. Sie hat nichts erfunden. Sie hat nichts ersetzt. Unterstützt hat sie nur dort, wo es um Sprache, Verständlichkeit und Überarbeitung ging, während die eigentliche Geschichte vollständig aus realen Erfahrungen entstanden ist.
Was der erste Band mich gelehrt hat
Zu einem ehrlichen Umgang mit diesem Thema gehört für mich auch, die eigenen Fehler nicht auszusparen.
Beim ersten Band habe ich die Unterstützung der KI im Korrektorat und im Lektorat genutzt, weil an vielen Stellen natürlich Unsicherheit da war. Vieles von dem, was vorgeschlagen wurde, wirkte im ersten Moment glatter, runder und vermeintlich besser. Formulierungen klangen flüssiger. Übergänge sauberer. Der Lesefluss schien stärker.
Genau dort lag im Rückblick mein entscheidender Fehler.
Nicht im Einsatz der KI selbst. Nicht darin, Hilfe angenommen zu haben. Sondern darin, beim ersten Band zu oft auf diese Vorschläge gehört zu haben, obwohl es eigentlich nicht nötig gewesen wäre. Das Buch und sein gesamter Inhalt stammen trotzdem aus meinem Manuskript und aus meiner Geschichte. Aber ich habe mehr von dieser Unterstützung übernommen, als meinem eigenen Stil im Nachhinein gutgetan hat.
Gerade dieser Punkt war wichtig.
Denn daran wurde sichtbar, dass KI zwar helfen kann, man aber erst lernen muss, an welchem Punkt Unterstützung nützt und an welchem Punkt sie beginnt, den eigenen Ton zu stark zu glätten. Diese Erfahrung gehörte zu diesem Projekt dazu.
Warum Band 2 bewusst anders entstanden ist
Beim Schreiben von Band 2 ist der Umgang damit ein anderer geworden.
Inzwischen ist mein eigener Schreibstil viel klarer geworden. Deshalb nutze ich KI heute nur noch für Korrekturen, nicht mehr als lektorische Führung. Das heißt: Unterstützung dort, wo es um Fehler, sprachliche Unsauberkeiten oder einzelne Prüfungen geht, aber nicht mehr dort, wo stärker in Ausdruck oder Stil eingegriffen würde.
Dadurch klingt Band 2 anders als Band 1.
Nicht besser. Nicht schlechter. Aber anders.
Gerade darin liegt für mich ein wichtiger Beleg. An diesem Projekt lässt sich nicht nur zeigen, dass KI im Hintergrund unterstützend eingesetzt wurde. Sichtbar wird auch, wie sich mein eigener Umgang damit verändert hat. Aus Unsicherheit wurde mehr Sicherheit. Aus dem starken Annehmen von Vorschlägen wurde eine bewusste Auswahl.
Wer das vergleichen möchte, kann das anhand der Leseproben von Band 1 und Band 2 auf dieser Website selbst nachvollziehen.
Genau dieser Vergleich ist wichtig, weil er nicht nur etwas behauptet, sondern sichtbar macht.
Wie aus der Chronik mit Quiet Spark etwas Größeres wurde
Im Laufe der Arbeit hat sich aus diesem Projekt etwas entwickelt, das am Anfang so nicht geplant war.
Aus einzelnen Momenten der Geschichte sind Songs entstanden, die nicht einfach die Handlung wiederholen, sondern hörbar machen, was im Text oft nur zwischen den Zeilen spürbar ist. Gedanken, die nicht ausgesprochen werden. Gefühle, die sich schwer in Worte fassen lassen. Spannungen, die im Inneren entstehen. All das hat in der Musik eine eigene Form gefunden.
So ist Quiet Spark entstanden.
Nicht als beliebiges Musikprojekt neben dem Buch. Nicht als Werbemittel. Und auch nicht als etwas, das man im Nachhinein angehängt hat. Quiet Spark ist aus dem Wunsch entstanden, den emotionalen Raum dieser Geschichte auf einer weiteren Ebene erfahrbar zu machen.
Die Songs sollten nie einfach nur zum Buch dazugehören. Hörbar werden sollte das, was in einer Geschichte wie dieser oft zwischen den Zeilen liegt. Zweifel. Sehnsucht. Nähe. Verlust. Hoffnung. Alles das, was nicht immer laut ausgesprochen wird und trotzdem da ist.
Darauf ist es aber nicht geblieben.
Zu den Songs kamen Musikvideos hinzu, und damit entstand eine weitere Ebene. Diese Videos sind nicht nur visuelle Begleitung zur Musik. Sie greifen Inhalte der Geschichte auf, übersetzen sie in Bilder und erweitern die Wahrnehmung noch einmal auf eine andere Weise. Szenen, Stimmungen und innere Bewegungen werden hier nicht nur beschrieben oder besungen, sondern sichtbar gemacht.
Gleichzeitig bleiben die realen Bilder aus dem Leben und der Umgebung der Protagonisten ein Teil dieses Projekts und halten die Verbindung zu dem, was tatsächlich gewesen ist.
So hat sich das Projekt Schritt für Schritt zu etwas entwickelt, das heute aus vier Ebenen besteht.
Dem Buch als erzählerischer Grundlage.
Der Musik als emotionaler Ebene.
Den Musikvideos als visueller Erweiterung der Geschichte.
Und den realen Bildern, die den Bezug zur tatsächlichen
Lebenswelt herstellen.
Diese Ebenen stehen nicht getrennt nebeneinander. Sie greifen ineinander und entstehen aus derselben Grundlage.
Warum die Website der Drehpunkt des Ganzen geworden ist
Mit der Zeit wurde klar, dass diese verschiedenen Ebenen für sich allein noch kein Ganzes ergeben.
Ein Buch kann für sich stehen. Ein Song kann für sich wirken. Ein Musikvideo kann für sich verstanden werden. Erst dort, wo alles zusammengeführt wird, entsteht das, was dieses Projekt eigentlich ausmacht.
Genau deshalb ist die Website zum zentralen Punkt geworden.
Sie ist nicht einfach nur eine Ergänzung oder eine Sammlung von Inhalten, sondern der Ort, an dem die einzelnen Ebenen miteinander verbunden werden. Dort entstehen die direkten Verknüpfungen zwischen den Kapiteln der Chronik und den dazugehörigen Songs, zwischen Textstellen und den Musikvideos, zwischen geschriebenen Momenten und ihrer emotionalen oder visuellen Umsetzung.
Zu vielen Situationen gibt es dort eine klare Zuordnung. Ein Kapitel führt zu einem Song. Ein Song führt zu einem Video. Und zu jedem dieser Elemente entsteht eine Einordnung, die erklärt, aus welchem Moment heraus dieser Zusammenhang entstanden ist.
Dadurch verändert sich auch die Art, wie die Geschichte wahrgenommen wird.
Ein Leser bleibt nicht mehr nur im Text. Wer möchte, kann tiefer gehen. Eine Szene kann nicht nur gelesen, sondern auch gehört oder gesehen werden. Gleichzeitig wird nachvollziehbar, woher diese zusätzliche Ebene kommt.
Die Website ist damit der Drehpunkt des gesamten Projekts.
Nicht als zusätzliche Plattform, sondern als verbindendes Element, das aus einzelnen Bausteinen eine zusammenhängende Erfahrung macht.
Warum ich den Begriff transmedial für dieses Projekt neu fassen wollte
Im Verlauf dieser Arbeit ist noch etwas anderes deutlich geworden.
Der Begriff transmedial wird oft verwendet, wenn Inhalte auf mehreren Kanälen auftauchen. Für mich reicht das nicht. Ein Buch, zu dem es irgendwo Musik gibt, ist noch kein transmediales Erzählen. Ein paar Bilder neben einem Text auch nicht. Und Begleitmaterial allein macht noch kein eigenständiges Konzept.
Der Versuch bestand deshalb nicht nur darin, mehrere Medien zu nutzen, sondern transmedial für dieses Projekt neu mit Bedeutung zu füllen.
Gemeint ist damit nicht, dass dieselbe Geschichte einfach mehrfach wiederholt wird. Gemeint ist, dass eine Geschichte auf mehreren Ebenen weitergeführt, vertieft und anders erfahrbar gemacht wird, ohne ihren Ursprung zu verlieren.
Das Buch erzählt.
Die Musik öffnet den emotionalen Raum.
Die Musikvideos erweitern die Geschichte visuell.
Die realen Bilder verankern sie in ihrer tatsächlichen
Lebenswelt.
Und die Website führt alles so zusammen, dass die Verbindungen
sichtbar und nachvollziehbar werden.
Gerade dadurch entsteht etwas, das für mich mehr ist als ein Buch mit Begleitmaterial.
Es ist ein transmediales Erzählen in vier Ebenen.
Wenn dieser Begriff für mich in diesem Projekt neu definiert wurde, dann genau so: nicht als technische Verteilung von Inhalten, sondern als zusammenhängende Form, in der eine echte Geschichte gleichzeitig gelesen, gehört, gesehen und in ihrem Ursprung nachvollzogen werden kann.
Wie sich dadurch das Lesen und Erzählen verändert
Genau dort liegt für mich das eigentlich Neue.
Eine Geschichte muss heute nicht zwangsläufig auf das geschriebene Wort beschränkt bleiben. Wenn Text, Musik, Videos und reale Bilder aus derselben echten Grundlage entstehen, verändert sich auch die Art, wie eine Geschichte wahrgenommen wird. Sie bleibt nicht nur etwas, das gelesen wird, sondern wird auf unterschiedlichen Ebenen erfahrbar.
Ein Kapitel kann gelesen werden.
Ein Song kann dieselbe emotionale Bewegung hörbar machen.
Ein Musikvideo kann sie sichtbar machen.
Ein reales Bild kann ihren Ursprung greifbar machen.
Dadurch wird eine Geschichte nicht künstlich größer. Sie wird auf verschiedenen Wegen zugänglich, ohne ihren Kern zu verlieren.
Nicht darin, dass ein System Texte erzeugen kann, liegt für mich die eigentliche Veränderung. Spannend wird es dort, wo eine echte Geschichte heute auf mehreren Ebenen erzählt werden kann, wenn man bereit ist, sich darauf einzulassen, ohne ihre Echtheit aufzugeben.
Nicht jedes Buch muss so entstehen. Auch gewinnt nicht jedes Projekt automatisch, nur weil man weitere Medien daran anfügt. Aber hier zeigt sich eine Möglichkeit, die für andere Projekte in Zukunft wichtig werden kann, wenn eine echte Grundlage vorhanden ist und wenn die zusätzlichen Ebenen nicht künstlich angeklebt, sondern organisch aus dem Kern der Geschichte heraus entwickelt werden.
Dann kann daraus etwas entstehen, das mehr ist als ein Buch mit Begleitmaterial.
Dann entsteht eine neue Form des Erzählens.
Was KI nicht leisten kann
Was KI nicht kann, ist erleben.
Sie kann keine Beziehung führen. Keine Trennung durchstehen. Keine Erinnerung besitzen. Keine echten inneren Widersprüche mit sich tragen. Sprache kann sie nachbilden. Ein Leben gelebt hat sie nicht.
Deshalb bleibt am Ende immer dieselbe Frage entscheidend. Steht hinter einem Text ein Mensch, der wirklich etwas zu sagen hat, oder steht dahinter nur ein System, das etwas erzeugt?
Mein Standpunkt
Gegen Bücher, die vollständig KI-generiert und ohne echte menschliche Arbeit veröffentlicht werden, habe ich eine klare Haltung.
Gegen KI als Hilfsmittel nicht.
Sinnvoll ist sie dort, wo sie Menschen unterstützt, ihre eigene Geschichte besser ausdrücken zu können, ohne ihnen diese Geschichte abzunehmen. Ein Buch verliert für mich nicht automatisch an Wert, nur weil im Hintergrund ein technisches Hilfsmittel genutzt wurde. Entscheidend ist etwas anderes: ob ein echter Mensch dahintersteht, der Verantwortung für Inhalt, Aussage und Wirkung übernimmt.
KI kann helfen, einen Text zu prüfen. Sie kann Hinweise geben. Sie kann sprachlich unterstützen. An die Stelle des Menschen, dessen Geschichte erzählt wird, darf sie aber nicht treten.
Genau dort beginnt für mich der Unterschied zwischen einem Werkzeug und einem Ersatz.
Fazit
KI ist für mich kein Autor, aber sie kann ein Werkzeug sein.
Ein Werkzeug ersetzt keine Erfahrung, keine Erinnerung und keine Entscheidung. Es kann jedoch helfen, das, was bereits da ist, klarer, zugänglicher und auf neue Weise erfahrbar zu machen.
Wenn wir als Autoren lernen, KI als Hilfsmittel anzunehmen, sie bewusst zu führen und verantwortungsvoll einzusetzen, kann daraus etwas wirklich Neues entstehen. Und genau dafür steht dieses Projekt.
